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Die moderne Tiefbohrung

Die moderne Bohrtechnik ist mittlerweile in der Lage eine Bohrung so zu steuern, dass ganz bestimmte Schichten oder tektonische Strukturen erschlossen werden. Dies bedeutet eine ganz erhebliche Steigerung der Erfolgsaussichten. Daneben wurde es möglich, vom selben Bohrplatz aus, mehrere Bohrungen in verschiedene, teilweise mehrere tausend Meter auseinanderliegende Horizonte abzuteufen. Diese Art des abgelenkten bzw. gerichteten Bohrens wird als „Turbinenbohren“ bezeichnet und kommt vor allem bei der Exploration nach Kohlenwasserstoffen zum Einsatz. Beim Turbinenbohren sitzt die antreibende Turbine direkt hinter dem Bohrmeissel.

Für ein geothermisches Kraftwerk ergeben sich hierbei gleich mehrere Vorteile. Lagen früher die Entnahme- bzw. Rückgabebrunnen teilweise bis über 1'000 m auseinander, so kann heute vom gleichen Grundstück Thermalwasser entnommen und zurückgegeben werden. Das aufwändige Verlegen von oberflächennahen Rohrleitungen entfällt somit.

Wird ein Bohrstandort in die engere Wahl genommen, so müssen weitere Detailfragen bei der Planung berücksichtigt werden. Beim Erstellen der Bohrung können bei einer 5'000 m tiefen Bohrung temporär bis 3'000 m2 Aufstellungsfläche für Arbeitscontainer, Lagerung von Bohrgestänge etc. benötigt werden. Neben dem Flächenbedarf können Naturschutzaspekte oder in der Nähe liegende Gebäude, wie Krankenhäuser zu erheblichen Auflagen führen.

Modell einer Bohranlage, wie sie für die Geothermiebohrung im Triemli-Quartier eingesetzt wurde. Der relativ kleine Bohrturm hatte eine Höhe von 21 Metern und war damit rund 40 m niedriger als der Baukran, der auf der danebenliegenden Grossbaustelle der Baugenossenschaft Sonnengarten eingesetzt worden ist.
Modell einer Bohranlage, wie sie für die Geothermiebohrung im Triemli-Quartier eingesetzt wurde. Der relativ kleine Bohrturm hatte eine Höhe von 21 Metern und war damit rund 40 m niedriger als der Baukran, der auf der danebenliegenden Grossbaustelle der Baugenossenschaft Sonnengarten eingesetzt worden ist.
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