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Probleme und ihre Lösungen

In manchen Gebieten der Nordschweiz können beim Bohren kleinere Erdgasvorkommen erschlossen werden. Häufig wird das ausströmende Erdgas abgefackelt und anschliessend die Erdwärmesonde installiert.
In manchen Gebieten der Nordschweiz können beim Bohren kleinere Erdgasvorkommen erschlossen werden. Häufig wird das ausströmende Erdgas abgefackelt und anschliessend die Erdwärmesonde installiert.

Jede neue Technik bringt ihre Probleme und Gefahren mit sich. Bei diesem Punkt geht es nicht darum, Planer, Behörden oder Anwender von derartigen Projekten abzuschrecken. Ebenso sind Probleme nicht der Regelfall. Im Sinne der Vollständigkeit geht es darum, auf Dinge aufmerksam zu machen, die prinzipiell vorkommen können. In aller Regel sind der Bau und Betrieb einer geothermischen Anlage bei richtiger Planung und Ausführung sowie vernünftigem Betrieb eine unproblematische Angelegenheit.

Falls es doch zu Problemen kommt, sind neben Kompetenz auch Kommunikation, Ehrlichkeit und - natürlich - ein tieferes Verständnis des geologischen Untergrundes gefragt. Geologen, Bohrtechniker und Anlagenbauer, aber auch Behörden und Auftraggeber müssen hierbei eng zusammenarbeiten und ihre geologischen Befunde, technischen Möglichkeiten und Erwartungen kommunizieren. Zur eigenen und allgemeinen Sicherheit sollte ein Geothermie-Vorhaben solide geplant, professionell vorbereitet sowie fachmännisch von zertifizierten Bohrfirmen ausgeführt werden. Hierbei nimmt das erfahrene geologische Ingenieurbüro eine Schlüsselstellung ein.

Abschliessend sei noch angemerkt, dass es eine risikofreie Energieversorgung nicht gibt. Wird Steinkohle in Bergwerken abgebaut, können spätere Bodenbewegungen und Senkungen zu Schäden an Bauwerken ganzer Stadtteile führen. Die Förderung von Erdöl birgt ebenfalls Risiken. Menschliches Versagen oder Unwetter führen hier immer wieder zu Havarien von Förderplattformen oder beim Transport mit Öltankern. Ein sicheres Endlager für hochradioaktive Abfälle gibt es bisher nicht. Grössenordnungsmässig geht man derzeit von einem notwendigen Isolationszeitraum von einer Million Jahre aus. Bedenkt man, dass die letzte Eiszeit weniger als 20'000 Jahre her ist, so ist dies in menschlichen Dimensionen ein unvorstellbar langer Zeitraum.

Zwei geothermische Projekte haben in der Presse für Negativ-Schlagzeilen gesorgt. Auf sie soll hier noch kurz eingegangen werden:

Deep-Heat-Mining Projekt in Basel

Geothermie-Erschliessung von Staufen im Breisgau (D)

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